Geschichte 

Vor etwas mehr als 100 Jahren erbaute der Holzhändler Rudolf Strubelt am Müritzufer in Waren, der damaligen " …kleinen, grauen Stadt am Meer…“ (Theodor Fontane) ein Sägewerk. Dieser Standort war ideal gewählt. Der vorhandene Waldreichtum in der näheren Umgebung konnte nach der "Ernte" auf der Müritz sehr kostengünstig transportiert werden. Es war immer ein vielbeachtetes Schauspiel, wenn mehrmals im Jahr die Flößer ihre riesigen, fest miteinander verzurrten Baumstämme vom südlichen Müritzende bis zum nördlichen "Müritzköpfchen" steuernd schwimmen ließen.


Nach einem genau ausgeklügelten System wurden die Flöße zunächst zerlegt, auf Loren aus dem Wasser gezogen und auf dem Trockenplatz zwischengelagert. Hatten die Stämme dann den richtigen Feuchtigkeitsgrad erreicht, verfrachtete man sie wieder auf die Loren und schnitt im Gatterboden passgenaue Bretter zurecht. Am Ende dieses kräftezehrenden Arbeitsprozesses fuhren dann erst Pferdewagen, später Traktoren oder LKW`s - hochbeladen mit Bretterstapeln - vom Hof, um als dringend benötigtes Baumaterial Verwendung zu finden.

1972 wurde der Familienbetrieb zwangsverstaatlicht, ein zweites „VEB-Sägewerk“ entstand auf dem Nachbargrundstück.

Gleich mit Beginn der Wende, im Frühjahr 1990, feierte Familie Strubelt mit einer (neu) taufenden Sektflasche die Rückkehr des Familiennamens an die Hauswand ihres Sägewerkes.

Nur drei Jahre später wurde der Standort aufgegeben, denn die DDR-Planwirtschaft war auch an diesem Gebäude, seinen Einrichtungen und Maschinen, nicht spurlos vorbei gegangen. In dritter Generation wird nun das „Strubeltsche Sägewerk“ im östlichen Gewerbegebiet weiter betrieben.

Wie aber sollte es mit dem ruinösen, brach liegende Filetstück, nur sieben Schritte vom Wasser entfernt, weiter gehen? Von 1993 bis 2005, also zwölf lange Jahre, gaben sich kühne Architekten, Träumer, aber auch seriöse Projektplaner mit ihren Ideen die Klinke in die Hand…

Dann erst, im September 2005, ganz still und unspektakulär, kauften Thomas und Christiane Scherfig vom Sägewerksbesitzer Hans Strubelt das nun mittlerweile komplett verfallene Grundstück. Schon seit 1999 hatten der Kaufmann und die Lehrerin geplant, sich ihren Traum von einer „…kleinen und schnuckeligen Kneipe mit dazu gehörender Mini-Pension, so drei bis vier Zimmerchen…“ zu erfüllen.

Ein „bisschen“ größer wurde es dann doch: Im März 2008 eröffneten die Beiden dann, nach insgesamt nur 11 monatiger Bauzeit, ihr Seehotel „Weit Meer“ mit 27 Zimmern und die urige Kulturkneipe „FloMaLa“, in der sich bis zu 120 Gäste urmecklenburgisch verwöhnen lassen können.

Im Sommer lädt die öffentliche Seeterrasse mit 70 Plätzen jeden Einheimischen und Touristen der Stadt zum Genießen des unvergleichlichen Sonnenunterganges über der Müritz ein.

Familie Scherfig bietet ihn tatschächlich:  den schönsten Platz der Welt! – Davon sollten Sie sich gern und wiederholend selbst überzeugen!

 

  

 

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